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Gemeinsam werden wir eine Feuerstelle errichten und unsere Schwitzhütte decken, das Feuer entzünden und die Hütte weihen. So bringen wir unsere weiblichen und unsere männlichen Kräfte zusammen, um sie anschließend in der Hütte miteinander zu teilen.

 

Wir gehen in die Schwitzhütte, um unseren Körper und unseren Geist zu reinigen, um frei zu werden von dem, was uns davon abhält, in einem wahren Kontakt mit unserem Herzen zu sein.

 

In diesem Kontakt zu uns selbst kann Heilung geschehen. Wir sehen die Dinge in unserem Leben wieder klarer und sind in der Lage, Entscheidungen zu treffen, die uns in unserem Leben wirklich weiterbringen.

 

Ich leite meine Hütten in der keltischen und indianischen Tradition, sie sind aber offen für alle Religionen und Glaubensrichtungen, damit wir voneinander lernen können.

 Tagesablauf

Wir treffen uns um 10:00 Uhr auf dem Schwitzhüttenplatz, kommen im Kreis zusammen, und lernen uns in einer Rederunde mit Redestab kennen. Hier gibt es genügend Zeit für jeden einzelnen, zu besprechen, was ihm auf dem Herzen liegt. Anschließend verteilen wir die Aufgaben für die Vorbereitungen wie den Bau der Feuerstelle und das Decken der Hütte. Wenn alles vorbereitet ist, werden die Männer das Feuer und die Frauen die Hütte weihen. Wenn das Feuer brennt, beginnt der Liebesakt von Göttin und Gott. In den zwei Stunden, die das Feuer braucht, um die Steine ausreichend zu erhitzen, gibt es ausreichend Zeit für Gespräche, Informationen über die Hütte und deren Ablauf und einen gemeinsamen Austausch unserer Gefühle und Gedanken. Oder wir sind einfach gemeinsam am Feuer, schweigen, singen oder machen Musik.

Wenn die Steine dann heiß genug sind, gehen wir gemeinsam in die Hütte. Zu Beginn erzähle ich die Schöpfungsgeschichte und lade mit Euch gemeinsam die Kräfte in der Reihenfolge ihrer Entstehung ein, und wir verbinden uns mit allem, was ist. Dann folgen die einzelnen Gebetsrunden, Gebete für uns selbst, Gebete für andere, unser Weggeben und die Schweigerunde, in der wir lauschen, was zu uns kommen will. Die Atmosphäre in der Schwitzhütte ist immer sehr unterschiedlich, je nachdem, was wir mitbringen. Sie kann sie leise und sanft und doch kraftvoll sein, aber auch dynamisch und laut. Nach dem Verlassen der Hütte gibt es dann ausreichend Zeit für ein gemeinsames Abendbrot und eine Abschlussrunde, in der alles geklärt werden kann, was geklärt werden will, oder auch einfach für einen gemeinsamen Austausch. Natürlich stehe ich aber auch den ganzen Tag über für Einzelgespräche zur Verfügung.

 

Wichtig ist mir noch, dass niemand gezwungen ist, irgendetwas „auszuhalten“, jeder entscheidet selbst, was und wie viel er tut, und wie lange er in der Schwitzhütte bleibt. Sprecht einfach mit mir, wenn ihr Befürchtungen habt.

 
     
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